Populäre Tatsachen und Mythen zum Thema der Haare

Die Haarpflege ist sehr wesentlich – das ist aber eine besonders individuelle Sache. Was bei einer Person nicht wirkt, kann für eine andere Person die beste Methode sein. Es existieren aber bestimmte Überzeugungen, die nicht auszurotten sind. Prüfen wir also, welche richtig und welche völlig falsch sind!

haarpflege.jpgMYTHOS:
Das lange dauernde und häufige Ausbürsten der Haare verbessert ihre Kondition.

Unsere Großmütter glaubten, dass das regelmäßige Bürsten der Haare den Blutkreislauf verbessert und die Haare folglich besser mit Nährstoffen vorgesorgt werden. Sie bürsteten sich diesbezüglich Ihre Haare jeden Abend aus. Heute wissen wir, dass ein zu häufiges Bürsten lediglich die Spaltung der Haarspitzen und die Aufladung der Haare verursachen kann.

MYTHOS:
Damit die Haare gut gereinigt werden, müssen sie zweimal gewaschen werden.

Diese Überzeugung hat ihre Quelle höchstwahrscheinlich in Friseursalons, wo die Haare nach verschiedenen Eingriffen zweimal oder mehrmals gewaschen werden. In Wirklichkeit ist das einzelne Haarwaschen ausreichend, wenn keine Öle auf die Haare aufgetragen wurden. Eine zusätzliche Dosis des Shampoos kann die Haut empfindlicher machen und zur Aufladung der Haare führen.

TATSACHE:
Mehr Haare fällt im Herbst und im Frühling aus.

Der Ausfall der Haare kann im Herbst und im Frühling leider sogar viermal stärker sein. In diesem Zeitpunkt sondert unser Organismus mehr Hormone ab, die einen Einfluss auf den Aufbau der Haare haben. Wir können einen verstärkten Ausfall der Haare beobachten, der aber nach etwa einem Monat zum Normalzustand zurückkehrt.

MYTHOS:
Ein Haar, das mit der Haarzwiebel ausfiel, wachst nicht mehr nach.

Der Zyklus eines gesunden Haars beträgt ungefähr vier Jahre, obwohl diese Zeit je nach individuelle Veranlagung unterschiedlich sein kann. Nach dieser Zeit altert die Haarwurzel im Haarfollikel und stirbt ab. Sie fällt aber erst dann aus, wenn sie mit einer neuen Wurzel an ihrem Platz ersetzt wird.

MYTHOS:
Das Raufen eines grauen Haars verursacht, dass an seinem Platz ein nicht entfärbtes Haar wächst.

Die Haarfarbe ist von der Menge der Melatonin abhängig, die in den für das Haarwachstum verantwortlichen Zellen produziert wird. Wenn ein Haarfollikel aufhört, das Pigment zu produzieren, wird jedes nächste Haar an diesem Platz entfärbt. Die grauen Haare (auch einzelnen) sollen nicht gerauft werden, weil das die Struktur der Haarfollikel schwächen kann.

TATSACHE:
Vitamine bremsen effektiv den Haarausfall.

Vitamine sich notwendig für das richtige Haarwachstum. Die Verstärkung der Haarwurzeln auf diese Weise ist eine der wirksamsten Methoden gegen den Haarausfall. Die Haarzwiebeln werden häufig von Toxinen verstopft und können aus Vitaminen aus dem Blutkreislauf kein Nutzen ziehen. Das Hineinreiben der Substanzen mit Vitaminen kann die Nährstoffe direkt in den Haarfollikel liefern.

MYTHOS:
Haarausfall ist erblich nur unter Männern.

Die Frauen wollten zweifellos, dass das Problem mit dem Haarausfall lediglich die Männer betreffen würde. Frauen können ebenfalls eine Tendenz zum Haarausfall erben. Bei Frauen ist er aber nicht völlig (wie bei Männern). Bei Männern ist der Haarausfall mit den Androgenen, also männlichen Hormonen, verbunden.